Heute mache ich auch mal mit, beim 7-Sachen-Sonntag, einer Idee von Frau Liebe, die eingeführt hat, Sonntags 7 Dinge zu zeigen, die man mit seinen Händen gemacht hat. Zwar macht sie momentan nicht mehr selber mit, aber beim GrinseStern gibt es eine Sammlung von Links zu Leutchen, die verraten, wofür sie heute ihre Hände benutzt haben.
1. Dem grauen Nieselwetter zum Trotz den Hippie-Rock vom Amsterdamflohmarkt angezogen, um den sich anbahnenden Herbst abzuschrecken:
2. Nach kürzester Zeit doch in das Langarmwollstrickkleid gewechselt und die Ärmel schön lang gezogen, damit das leichte Zittern schnell aufhört (Ja,ja, Herbst, dann komm halt, ich hab genug Wechselklamotten...)
3. Ein neues Kinderbild im geliebten Jaklien Moerman-Stil aufgehängt. (Ja, ich weiß ich wollte eigentlich keine neuen mehr horten, aber wenn mir auf dem Flohmarkt dieses "Mädchen mit den verrückten Augen"-O-Ton Verkäufer - für 3 (!) Euro angeboten wird, wie könnte ich da Nein sagen?)
4. Den Schönstoff der Woche schon mal für einen neuen Ratz-Fatz-Rock zugeschnitten, mal sehen, ob ich noch Nähen kann. Ach ja, ein paar von Euch hatten ja nach dem Stoffverbrauch gefragt, hab ich heute endlich mal gemessen: wenn ihr meine Anleitung bzw. mein Schnittmuster nehmt, dann solltet ihr ein Stoffstück von ca 120 cm Länge und 100 cm Breite einplanen!
5. Dabei im Hintergrund Florence & the Machine gehört. GROßARTIG! Da hat das Brüderchen genau meinen Geschmack getroffen! (Und ich seinen beim Plattenspielerkauf anscheinend nicht, wodurch ich jetzt selber einen besitze, auch schön, vor allem seitdem ich auf dem Flohmarkt das perfekte Plattenalbum gefunden habe!)
6. Zum Abendessen den besten und einfachsten Salat der Welt zubereitet:
Feigen, Tomaten, Mozarella, Parmaschinken in einer Schüssel vermischen und besonders leckeres Olivenöl und Balsamico (z.B. Due Vittorie- frisch aus dem Italienurlaub importiert) drübergießen.
Köstlich!
7. Die neue Graziela Bettwäsche aufgezogen und einerseits über das traumhafte Design gefreut aber auch ein wenig geärgert, dass es zwei unterschiedliche Farbgebungen bzw. sogar Apfelgrößen geben muss.
Die eine Bettwäsche, die ich günstig beim Auktionshaus geschossen habe, ist viel farbintensiver und hat größere Äpfel, als die, die Mr P. mir zum Geburtstag bei einem Online-Shop bestellt hat. Darf doch eigentlich nicht sein, oder? Naja, freu mich trotzdem darauf, darin zu schlafen!
Bissitage
eure
Polly P.
Posts mit dem Label Kulinarische Reise (Rezepte) werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kulinarische Reise (Rezepte) werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Sonntag, 8. September 2013
Mittwoch, 3. Juli 2013
Mittwochs mag ich meinen alljährlichen Mascarpone Traum
Alle Jahre wieder gibt's für mich zum Geburtstag von Mr P. die leckerste Nachspeise wo gibt:
Für mich, die ja gar nicht soooo der Nachtischfan oder Kuchenfreund ist, die wunderbarste Vereinigung von völlig unterschiedlichen Geschmacksrichtungen:
unten ein süßes Etwas aus Butter- Kokoszwiebackboden mit einer Mischung aus Mascarpone und weißer Schokolade (ganz kalorienbewusst mit nur 4 Tafeln ;-)) on Top und dazu noch ein paar frische Kokosraspeln- seeeehr süß, aber auch an sich schon seeehr lecker!
Perfektioniert wird der Sommergeschmack aber erst durch die saure Maracuja-Soße dazu.
Eine himmlische Kombi! Schmeckt auch nach dem Geburtstag noch sehr gut und ist Ratz-Fatz weg!
Jetzt guck ich mir mit vollem Magen bei Frollein Pfau noch an, was es sonst noch auf der Welt zu mögen gibt! P.S. Wenn jemand Interesse an dem Rezept hat, kann ich Herrn P. gerne fragen, ob er es rausrückt!
eine weiße Schokoladencreme mit Maracuja-Soße:
Für mich, die ja gar nicht soooo der Nachtischfan oder Kuchenfreund ist, die wunderbarste Vereinigung von völlig unterschiedlichen Geschmacksrichtungen:
unten ein süßes Etwas aus Butter- Kokoszwiebackboden mit einer Mischung aus Mascarpone und weißer Schokolade (ganz kalorienbewusst mit nur 4 Tafeln ;-)) on Top und dazu noch ein paar frische Kokosraspeln- seeeehr süß, aber auch an sich schon seeehr lecker!
Perfektioniert wird der Sommergeschmack aber erst durch die saure Maracuja-Soße dazu.
Eine himmlische Kombi! Schmeckt auch nach dem Geburtstag noch sehr gut und ist Ratz-Fatz weg!
Mjammmi!
Jetzt guck ich mir mit vollem Magen bei Frollein Pfau noch an, was es sonst noch auf der Welt zu mögen gibt! P.S. Wenn jemand Interesse an dem Rezept hat, kann ich Herrn P. gerne fragen, ob er es rausrückt!
Montag, 1. April 2013
Total tolles Tiramisu - Rezept mit Street Art Stencil
So, Freunde der Nacht. Am gestrigen Ostersonntag fand die kulinarische Reise dann auch ihr Ende mit einem mehrgängigen Höhepunkt-Menü.
Unter anderem gab es Feigen-Mozarella Salat, Seeteufel mit Beurre blanc und Rehkeule mit Pilzen und Käsespätzle. Krönender Abschluss war das Ostertiramisu:
Da wir jetzt Fasten-verkehrt (also zeitlich gesehen) einläuten werden, gebe ich das Rezept für einen super einfachen, schnell vorzubereitenden und immer wieder für wohlige "Mhmm-Geräusche" sorgenden Nachtisch preis:
Ihr braucht die folgenden Zutaten (für 8 Personen):
2 große Packungen Mascarpone (je 500 gr)
ordentlicher Schuss Eierlikör (statt frischen Eiern- hält sich besser)
5 Esslöffel Puderzucker
5 Esslöffel Milch
ordentlicher Schuss Amaretto
600-800 ml Espresso
Zitrone
1 große Packung Löffelbiscuit (mit 4-5 Lagen)
Kakaopulver (echtes dunkles- kein gesüßtes helles)
Und zum Verschönern: Schablonen
Die kann man selber machen, wie ich es z.B. mal an Silvester getan habe:
oder man nimmt fertige. Hier empfehle ich die beiden Bücher:
Stencil Dekor: Zeichen setzen
mit dem man auch schön T-Shirts mit Affen verschönern kann
und
Street Art Stencil Kunst ,
welches etliche schöne und stylische Motive hat, so auch das obige Osterei.
Jetzt aber ansbacken, äh kochen, mhm , ne vorbereiten dann halt... Eine Info zuerst: ihr solltet das Tiramisu einen Tag vor dem Verzehr vorbereiten, da es eine Nacht lang durchziehen muss, damit es richtig gut schmeckt!
1. Schritt: Hüftgoldmischung mixen
Mascarpone zusammen mit dem Puderzucker in eine Rührschüssel geben und mit dem Rührbesen cremig aufschlagen, nach und nach die Milch und den Eierlikör (hier kann man wirklich großzügig sein ;-))
hinzugeben. Am Ende ein wenig abgeraspelte Zitronenschale hinzugeben, oder wenn die Zitrone nicht unbehandelt war, einfach ein paar Tropfen hineingeben.
2. Schritt: Geschmacksverstärker anrühren
Die Espresso-Tränkung vorbereiten. Wer einen Kaffevollautomaten besitzt kann einfach ein paar Mal aufs Knöpfchen drücken, ansonsten funktioniert natürlich auch die normale Espressomaschine gut.
Vermengt wird der Espresso mit ein paar Löffeln Amaretto, je nach Geschmack, 8-10 dürfen es aber schon sein, damit das typische Marzipanaroma auch durchkommt.
3. Schritt: Tatkräftig tunken
Nun, die Biskuits kurz von beiden Seiten in die Tunke tauchen und in eine Auflaufform legen. (Nicht zu kurz tunken, sonst kommt der Geschmack nicht an, aber auch nicht drin liegen lassen, da es sonst zu matschig wird!) Fortfahren, bis die unterste Schicht der Form ausgelegt ist.
4. Schritt: Spachtelmasse auftragen
Nun die Hälfte (oder lieber etwas weniger- es ist sehr ärgerlich, wenn man bei der oberen Schicht nicht genug Mascarponecreme über hat!) der Mascarponecreme auf die Biskuits draufschmieren. Schön glatt streichen.
5. Schritt: Same procedure as Schritt 3 + 4
Wiederholt die letzten beiden Schritte und streicht die Mascarponecreme besonders glatt, dann ab damit in den Kühlschrank!
6. Schritt: Leise rieselt der Kakao
Jetzt wirds spannend, kurz vor dem Servieren, sucht ihr euch eine schöne Schablone aus und legt sie vorsichtig auf die Mascarponecreme. Die Schablone sollte wirklich auf der Creme auflegen, da es sonst zu Verzerrungen im Motiv kommt. Nehmt nun ein kleines Sieb und befüllt es mit dem echten Kakaopulver.
Jetzt vorsichtig über der Schablone schütteln und darauf achten, dass in allen Lücken Kakaopulver ankommt.
7. Schritt: Ruhiges Händchen beweisen
Nun gaaaaanz vorsichtig die Schablone auf beiden Seiten anheben und bloß nicht wackeln, da sonst das überschüssige Kakaopulver euer Motiv versaut. Alle freien Stellen noch vorsichtig mit Kakaopulver bestreuen (ist ja auch für den Geschmack wichtig).
8. Schritt: Lecker,lecker
Na, was jetzt kommt, könnt ihr euch ja denken. Guten Appetit!
Unter anderem gab es Feigen-Mozarella Salat, Seeteufel mit Beurre blanc und Rehkeule mit Pilzen und Käsespätzle. Krönender Abschluss war das Ostertiramisu:
Da wir jetzt Fasten-verkehrt (also zeitlich gesehen) einläuten werden, gebe ich das Rezept für einen super einfachen, schnell vorzubereitenden und immer wieder für wohlige "Mhmm-Geräusche" sorgenden Nachtisch preis:
Ihr braucht die folgenden Zutaten (für 8 Personen):
2 große Packungen Mascarpone (je 500 gr)
ordentlicher Schuss Eierlikör (statt frischen Eiern- hält sich besser)
5 Esslöffel Puderzucker
5 Esslöffel Milch
ordentlicher Schuss Amaretto
600-800 ml Espresso
Zitrone
1 große Packung Löffelbiscuit (mit 4-5 Lagen)
Kakaopulver (echtes dunkles- kein gesüßtes helles)
Und zum Verschönern: Schablonen
Die kann man selber machen, wie ich es z.B. mal an Silvester getan habe:
oder man nimmt fertige. Hier empfehle ich die beiden Bücher:
Stencil Dekor: Zeichen setzen mit dem man auch schön T-Shirts mit Affen verschönern kann
und
Street Art Stencil Kunst ,
welches etliche schöne und stylische Motive hat, so auch das obige Osterei.
Jetzt aber ans
1. Schritt: Hüftgoldmischung mixen
Mascarpone zusammen mit dem Puderzucker in eine Rührschüssel geben und mit dem Rührbesen cremig aufschlagen, nach und nach die Milch und den Eierlikör (hier kann man wirklich großzügig sein ;-))
hinzugeben. Am Ende ein wenig abgeraspelte Zitronenschale hinzugeben, oder wenn die Zitrone nicht unbehandelt war, einfach ein paar Tropfen hineingeben.
2. Schritt: Geschmacksverstärker anrühren
Die Espresso-Tränkung vorbereiten. Wer einen Kaffevollautomaten besitzt kann einfach ein paar Mal aufs Knöpfchen drücken, ansonsten funktioniert natürlich auch die normale Espressomaschine gut.
Vermengt wird der Espresso mit ein paar Löffeln Amaretto, je nach Geschmack, 8-10 dürfen es aber schon sein, damit das typische Marzipanaroma auch durchkommt.
3. Schritt: Tatkräftig tunken
Nun, die Biskuits kurz von beiden Seiten in die Tunke tauchen und in eine Auflaufform legen. (Nicht zu kurz tunken, sonst kommt der Geschmack nicht an, aber auch nicht drin liegen lassen, da es sonst zu matschig wird!) Fortfahren, bis die unterste Schicht der Form ausgelegt ist.
4. Schritt: Spachtelmasse auftragen
Nun die Hälfte (oder lieber etwas weniger- es ist sehr ärgerlich, wenn man bei der oberen Schicht nicht genug Mascarponecreme über hat!) der Mascarponecreme auf die Biskuits draufschmieren. Schön glatt streichen.
5. Schritt: Same procedure as Schritt 3 + 4
Wiederholt die letzten beiden Schritte und streicht die Mascarponecreme besonders glatt, dann ab damit in den Kühlschrank!
6. Schritt: Leise rieselt der Kakao
Jetzt wirds spannend, kurz vor dem Servieren, sucht ihr euch eine schöne Schablone aus und legt sie vorsichtig auf die Mascarponecreme. Die Schablone sollte wirklich auf der Creme auflegen, da es sonst zu Verzerrungen im Motiv kommt. Nehmt nun ein kleines Sieb und befüllt es mit dem echten Kakaopulver.
Jetzt vorsichtig über der Schablone schütteln und darauf achten, dass in allen Lücken Kakaopulver ankommt.
7. Schritt: Ruhiges Händchen beweisen
Nun gaaaaanz vorsichtig die Schablone auf beiden Seiten anheben und bloß nicht wackeln, da sonst das überschüssige Kakaopulver euer Motiv versaut. Alle freien Stellen noch vorsichtig mit Kakaopulver bestreuen (ist ja auch für den Geschmack wichtig).
8. Schritt: Lecker,lecker
Na, was jetzt kommt, könnt ihr euch ja denken. Guten Appetit!
Freitag, 22. März 2013
Kulinarische Reise: Lachs mit Spinat-Buttersoße
Ufff... Das ist keine leichte Kost und bestimmt total kontra-produktiv für die Brautkleid-Anprobe, aber sowas von lecker!
Lachs und Spinat ist ja immer eine tolle Kombi, aber eine grüne Butter aus Spinat habe ich bisher als Soße auch noch nicht gekostet. Ist zwar etwas aufwendiger, aber lohnt sich wirklich!
Hier eine kurze Fotoanleitung zum Rezept:
Zutaten für 4 Personen:
Für die grüne Soße
ein Beutel frischer Spinat (300g)
100 gr Zwiebeln
200 gr Butter
1 Glas Fischfond
70 ml Weißwein
70 ml Cinzano
Salz
Für den Lachs:
1 Lachsseite (ca. 1kg)
Olivenöl
frische Kräuter, z.B. Dill, Kerbel, Estragon
Butter
Zubereitung:
1. Für die Buttersoße als erstes die 200 gr Butter in Würfel scheiden und einfrieren.
2. Dann den gewaschenen Spinat mit einem halben Liter Wasser pürieren und durch ein Sieb in einen Topf gießen. Die Flüssigkeit erhitzen bis oben grüne Flocken sichtbar werden.
Danach durch ein Sieb mit einem angefeuchteten Mulltuch (gibt es beim Drogeriemarkt günstig) als zusätzlichem Filter gießen. Den leuchtend grünen herausgefilterten Spinatbrei aus dem Tuch löffeln und für die spätere Verwendung aufbewahren.
3. Die kleingehackten Zwiebeln in einer Pfanne mit etwas Öl andünsten und mit dem Weißwein und dem Cinzano aufkochen lassen. Dann den Fischfond und zusätzlich ca. 200 ml Wasser dazugeben. Das Ganze auf ca. 200 ml reduzieren.
4. Die Lachsseite von der Haut befreien und auf beiden Seiten mit ordentlich Öl, Pfeffer und den kleingehackten Kräutern bestreichen. In eine Auflaufform geben und mit kleine Butterstücken versehen. Das Ganze bei 160 Grad (Umluft) für 20-25 min in den vorgeheizten Backofen schieben.
5. In der Zwischenzeit die Soße nochmal aufkochen lassen und nun die angefrorenen Butterstückchen nach und nach einrühren, um die Soße zu binden.
Danach kommt der am Anfang rausgefilterte Spinatbrei wieder hinzu, welcher mit einem Zauberstab einpüriert wird. Mit Salz nach Gusto würzen.
Nun noch fix denn saftigen Lachs aus dem Ofen rausholen und fertig!
Letzt Schritt: Anrichten und dann ohne an die Pfunde zu denken reinhauen und genießen ;-)
Dazu passen hervorragend Nudeln, welche die samtweiche und geschmackintensive Spinat-Buttersoße aufsaugen! Alleine das Übergießen der Nudeln mit dem grünen Sößchen ist schon ein optischer Leckerbissen!
Das Ergebnis ist ein Traum:
Den Lachs noch mit etwas Zitrone beträufeln! Mhm, herrlisch!
Man kann ja auch nicht immer kalorienarm essen ;-)
Lachs und Spinat ist ja immer eine tolle Kombi, aber eine grüne Butter aus Spinat habe ich bisher als Soße auch noch nicht gekostet. Ist zwar etwas aufwendiger, aber lohnt sich wirklich!
Hier eine kurze Fotoanleitung zum Rezept:
Zutaten für 4 Personen:
Für die grüne Soße
ein Beutel frischer Spinat (300g)
100 gr Zwiebeln
200 gr Butter
1 Glas Fischfond
70 ml Weißwein
70 ml Cinzano
Salz
Für den Lachs:
1 Lachsseite (ca. 1kg)
Olivenöl
frische Kräuter, z.B. Dill, Kerbel, Estragon
Butter
Zubereitung:
1. Für die Buttersoße als erstes die 200 gr Butter in Würfel scheiden und einfrieren.
2. Dann den gewaschenen Spinat mit einem halben Liter Wasser pürieren und durch ein Sieb in einen Topf gießen. Die Flüssigkeit erhitzen bis oben grüne Flocken sichtbar werden.
Danach durch ein Sieb mit einem angefeuchteten Mulltuch (gibt es beim Drogeriemarkt günstig) als zusätzlichem Filter gießen. Den leuchtend grünen herausgefilterten Spinatbrei aus dem Tuch löffeln und für die spätere Verwendung aufbewahren.
3. Die kleingehackten Zwiebeln in einer Pfanne mit etwas Öl andünsten und mit dem Weißwein und dem Cinzano aufkochen lassen. Dann den Fischfond und zusätzlich ca. 200 ml Wasser dazugeben. Das Ganze auf ca. 200 ml reduzieren.
4. Die Lachsseite von der Haut befreien und auf beiden Seiten mit ordentlich Öl, Pfeffer und den kleingehackten Kräutern bestreichen. In eine Auflaufform geben und mit kleine Butterstücken versehen. Das Ganze bei 160 Grad (Umluft) für 20-25 min in den vorgeheizten Backofen schieben.
5. In der Zwischenzeit die Soße nochmal aufkochen lassen und nun die angefrorenen Butterstückchen nach und nach einrühren, um die Soße zu binden.
Danach kommt der am Anfang rausgefilterte Spinatbrei wieder hinzu, welcher mit einem Zauberstab einpüriert wird. Mit Salz nach Gusto würzen.
Nun noch fix denn saftigen Lachs aus dem Ofen rausholen und fertig!
Letzt Schritt: Anrichten und dann ohne an die Pfunde zu denken reinhauen und genießen ;-)
Dazu passen hervorragend Nudeln, welche die samtweiche und geschmackintensive Spinat-Buttersoße aufsaugen! Alleine das Übergießen der Nudeln mit dem grünen Sößchen ist schon ein optischer Leckerbissen!
Das Ergebnis ist ein Traum:
Den Lachs noch mit etwas Zitrone beträufeln! Mhm, herrlisch!
Man kann ja auch nicht immer kalorienarm essen ;-)
Donnerstag, 21. März 2013
Miami? Ne, mjammi- kulinarische Reise
Irgendwie haben Mr P. und ich es nicht gebacken gekriegt, was
für die Osterferien zu buchen, obwohl wir eigentlich dringend mal raus müssten.
Nun, kurz vor Schluss sind die Last-Minute-Angebote nicht mehr wirklich als
Schnäppchen zu bezeichnen, selbst wenn es nicht nach Miami, sondern nur ein
wenig gen Süden, weg vom Schnee gehen sollte. Wie auch immer, wir haben uns darum
entschieden, stattdessen ganz entspannt Zuhause zu bleiben und lieber eine kulinarische
Reise anzutreten. Die entsprechenden Rezepte stelle ich gerne zur Verfügung (sofern
für mjammi= sehr gut befunden -;-))
Anreisetag: Lammkarree mit Rucola-Walnusskruste auf Rotweinjus, dazu Knoblauch-Rosmarin-Kartoffeln und Caprese-Salat mit Feigen im Seranomantel
Zutaten für 4 Personen:
Lammkarree mit Walnuss-Rucola-Kruste:
Hauptzutat: 800 g Lammrücken
Hauptzutat: 800 g Lammrücken
Für die Kruste:
ca. 5o g Walnüsse (geschält)
ca. 5o g Walnüsse (geschält)
50 g Parmesankäse
200 g Rucola
2 Knoblauchzehen ()
Ca. 1 Teelöffel Paniermehl
Ca. 30 g Thymianzweige
ca. 30-40 ml Olivenöl
ca. 30-40 ml Olivenöl
Pfeffer/Salz/Zucker/Zitronensaft
Soße:
Kleine Zwiebel
Knoblauchzehe
200 ml Rotwein
1 Glas Kalb/Wildfond
Thymian
/Rosmarin/salz/Pfeffer/Zucker/Zitrone/Butter
Beilagen:
Ca. 600 g Kartoffeln (z.B.
Drillinge)
Salz/Pfeffer Olivenöl / 6-7
Knoblauchzehen (ungeschält)
Caprese-Salat:
4 Feigen
4 Scheiben Parma- oder Seranoschinken
Ca. 6 -8 kleinere Tomaten (kleine
z.B. Tasty Tom oder Romatomaten)
(Büffel-)Mozarella
gutes Olivenöl
Aceto Balsamico
Salz/Pfeffer
Salz/Pfeffer
Zubereitung:
1.Pesto für Rucola-Walnuss-Kruste
Alle Zutaten bis auf das Paniermehl
mit dem Pürierstab zu einer homogenen Masse verarbeiten. Danach Paniermehl mit einem Löffel unterheben
bis eine streichfähige, festere Konsistenz erreicht wird. Das Ganze kühl
stellen.
2. Die Kartoffeln …
…müsst ihr putzen, längs halbieren
und zusammen mit ganzen Knoblauchzehen
(Anzahl nach Geschmack und sozialer Verträglichkeit ;-)) in eine Auflaufform
geben. Reichlich Olivenöl, Salz, Pfeffer und Rosmarin darüber streuen. Den
Backofen auf 200 Grad stellen und die Kartoffeln insgesamt ca. eine halbe
Stunde garen, zwischendurch immer mal wieder alles umrühren, damit das Öl und
die Gewürze sich schön verteilen.
3. Das Fleisch…
…wenn nicht schon vom Metzger erledigt, grob von Sehnen und Fett befreien. Da gerade beim Lamm der intensivste Geschmack im Fett liegt, brate ich alles was ich abschneide kurz in der Pfanne an und lasse es mit Deckel 1-2 Minuten schmoren. Dadurch bildet sich ein herrlich duftender erster Sud, in dem man anschlie0dne das Fleisch anbraten kann. Das Fleisch vor dem Anbraten mit etwas Olivenöl und reichlich Pfeffer einreiben und dann scharf von allen Seiten jeweils ca. 2-3 Minuten anbraten. Anschließend das Fleisch in eine offene, feuerfeste Auflaufform geben und für ca. 10 Minuten zu den Kartoffeln in den Backofen stellen. In der Zwischenzeit machen wir uns bereit für…
4.Die Soße:
Eine Zwiebel sehr fein hacken, und
in dem Bratenfett andünsten. Eine gepresste Knoblauchzehe
Kurz mit anbraten und dann mit
dem Rotwein ablöschen. Bratenfond und Kräuter dazugeben und alles auf die Hälfte
bis ein Drittel einkochen lassen. Alles durch ein feines Sieb gießen und erneut
aufkochen.
Am Ende mit Salz und Pfeffer abschmecken,
bei Bedarf mit Soßenbinder etwas eindicken. Zuletzt ein Stückchen kalte Butter
einrühren (jetzt sollte die Soße nicht mehr kochen) damit sie einen schönen Glanz
bekommt.
5. Zurück zum Fleisch
Nach ca. 10 Minuten im Backofen das Pesto daumendick auf dem Fleisch auftragen. Den Backofen nun auf Grillbetrieb (220-250 Grad) umstellen und nochmals ca. 10 Minuten drin lassen, bis die Kruste eine schöne Farbe annimmt (wenn die Kartoffeln noch nicht gut sind stelle ich sie unter das Fleisch, damit sie nicht verbrennen). Zuletzt das Fleisch noch 3-5 Minuten bei offenem Ofen ruhen lassen.
6. Der Caprese-Salat
Während der letzten Garzeit im
Ofen könnt ihr den Caprese Salat zubereiten. Hierzu wascht ihr zunächst die
Feigen und schneidet den Ansatz raus. Danach viertelt ihr die Feigen, aber so, dass sie am unteren Ende noch ganz sind. Dann
könnt ihr nämlich die Oberseite aufmachen und habt eine optisch sehr schöne „Feigenblume“
um die ihr nun den Seranoschinken drapiert. Die Feigen-Schinken Installation nun in die Salatschüssel geben und die Tomaten
vierteln/halbieren und zusammen mit dem zerkleinerten Mozzarella hinzugeben. Das Ganze nun mit ordentlich Olivenöl und Balsamico sowie Pfeffer und Salz
versehen. Die Feigen geben der herkömmlichen Tomate-Mozzarella Kombi einen
herrlich fruchtig/nussigen Geschmack, der mit dem salzigem Seranoschinken wirklich
Geschmacksexplosionen im Mund ergibt!
Mhmmm, und die Kruste ist echt das Beste!
Guten Appetit!
Abonnieren
Posts (Atom)

